Armin Laschet stimmte auf die finale Wahlkampfphase ein

Gemünd. Schneller, sicherer, schlauer – unter diesem Punkten möchte CDU-Spitzenkandidat Armin Laschet NRW und den Kreis Euskirchen wieder nach vorne bringen.

 

Armin Laschet


 
Vor rund 150 Zuhörern sprach Laschet am vergangenen Mittwoch im Gemünder Kursaal und erhielt lauten Beifall für seine Äußerungen. So kündigte Laschet an, nach einem Wahlsieg als erste Amtshandlung die Hygieneampel wieder abzuschaffen, die die Betriebe mit unnötiger Bürokratie gängelt. Zudem soll der ländliche Raum wieder mehr gefördert werden, etwa beim DSL-Ausbau oder der Verkehrsinfrastruktur. Dies habe, so Laschet, auch der CDU-Verkehrsexperte Klaus Voussem im Blick, der unermüdlich für bessere Verkehrsanbindungen in der Region kämpfe.

 

CDU-Spitzenkandidat Armin Laschet war auf Einladung von Dr. Ralf Nolten und Klaus Voussem MdL in den Kreis Euskirchen gekommen, um für den Regierungswechsel bei der anstehenden Landtagswahl zu werben. Laschet rief die Gäste dazu auf, Dr. Ralf Nolten und Klaus Voussem in den jeweiligen Wahlkreisen zu wählen, da beide sehr gute Politiker seien. Die Bürgerinnen und Bürger aus den beiden Wahlkreisen würden durch die beiden CDU-Kandidaten sehr gut im Landtag repräsentiert.

 

Der Landesvorsitzende und Spitzenkandidat ließ es sich zudem nicht nehmen, dem ehemaligen Kreisvorsitzenden Alois Sommer zu dessen 88. Geburtstag zu gratulieren. Anschließend erzählte Laschet aus dem TV-Duell mit Hannelore Kraft. So könne NRW nicht sicherer werden, wenn eine Ministerpräsidentin wie Kraft angibt, von den Silvesterübergriffen in Köln nichts mitbekommen zu haben, da sie keine Lokalzeitungen lesen würde. Man sei froh in der NRW-CDU, mit Wolfgang Bosbach einen der profiliertesten Innenpolitiker Deutschlands gewonnen zu haben. Von diesem könne ein desolater Innenminister wie Ralf Jäger noch lernen, wie man Sicherheit für alle Bürger schaffe. Laschet versprach, die Regularien für die Wirtschaft zu lockern, damit wieder mehr Arbeitsplätz entstehen und Menschen nicht mehr auf staatliche Unterstützung angewiesen seien.