KLAUS VOUSSEM – Mitglied des Landtags NRW

VERKEHR

Eine kluge Wahl gegen den Verkehrsinfarkt

Kreis Euskirchen. Der Horror für viele Pendler aus dem Kreis Euskirchen erreicht sie täglich im 30-Minuten-Takt. Denn zur vollen und halben Stunde bringen die Radiosender ihre Verkehrsnachrichten. Diese verheißen für die vielen Menschen nichts Gutes, die täglich aus dem Kreis Euskirchen in die Region Köln-Bonn-Aachen pendeln. Für viele Pendler gehört das tägliche Warten im Stau leider fest zu ihrem Arbeitsalltag wie das Hochfahren des PC oder der Gang in die Mittagspause. Zu Beginn des Jahres haben die Statistiker die Staulandschaft in NRW analysiert und für das Jahr 2016 erschreckende Zahlen geliefert. So staute sich der Verkehr im vergangenen Jahr 218.000-mal auf den 2200 Autobahnkilometern in NRW. Deren Gesamtlänge betrug unglaubliche 388.000 Kilometer, eine Strecke von der Erde bis zum Mond. Für viele Pendler besonders ärgerlich: Sie standen rund 124.000 Stunden im Stau und verloren Zeit, die sie eigentlich für sinnvollere Dinge aufwenden könnten.

 

Der Stau beherrscht das Leben der Menschen in NRW

Auch ich als Ihr Landtagsabgeordneter kenne mich mit den Staus in der Region aus – nicht nur, weil ich als verkehrspolitischer Sprecher der CDU Landtagsfraktion quasi beruflich mit dem Thema vertraut bin. Auch ich stehe regelmäßig mit meinem PKW auf dem Weg nach Düsseldorf im Stau, ob am Tunnel Lövenich oder im bekanntesten Stau von Nordrhein-Westfalen: Dem Nadelöhr an der Leverkusener Rheinbrücke. Spontan fielen mir daher genug Dinge ein, die ich in der Zeit erledigen könnte, die ich im Stau warte. Besonders die Straßen um Köln haben es zu trauriger Berühmtheit gebracht, denn hier schlägt das „Herz des deutschen Stau-Chaos“, wie eine deutsche Tageszeitung jüngst den täglichen Verkehrsinfarkt um Köln betitelte. Allein schon die Tatsache, dass es genug rekordträchtige Statistiken zum Thema Stau in NRW gibt, zeigt, wie sehr es das Leben der Menschen beherrscht.

 

Als Pendler weiß man: Mehr Staus sind Versäumnisse der rot-grünen Politik

Für mich ist die Verkehrspolitik ein dominantes Thema, nicht nur, weil sie täglich tausende Menschen betrifft. Denn Verkehrspolitik hat auch etwas mit kluger Voraussicht zu tun, die ich der rot-grünen Landesregierung absprechen muss. Alle Pendler wissen, dass Verkehrsminister Michael Groschek seinen Job in den vergangenen Jahren nicht gut gemacht hat, sonst müssten sie nicht täglich im Stau stehen. Hier erkennt man täglich, ob Politik funktioniert. Wenige Staus sprechen für eine gute Verkehrspolitik, viele Staus für eine schlechte. So einfach ist das. Einfach ist auf Grundlage dieser Formal auch die Bewertung der rot-grünen Verkehrspolitik: Der ADAC zählte 2016 in NRW 20 Prozent mehr Staus als im Jahr zuvor, kein gutes Zeugnis für den NRW-Verkehrsminister.

 
Als Pendler erwartet man daher zurecht Lösungsansätze der Politik, gerade dann, wenn wieder ein neuer Stau im Radio gemeldet wird und schon bald der Verkehr vor einem zum Stillstand kommt. Unter der rot-grünen Landesregierung wurden viel zu wenige Fernstraßen geplant, das ist für mich eines der Versäumnisse der vergangenen Jahre. Dadurch weiß man im NRW-Verkehrsministerium nun nicht, was man mit den Milliarden anfangen soll, die der Bund bis zum Jahr 2030 an NRW überweist. Auch das Baustellenmanagement ist völlig veraltet, denn es wird nicht geprüft, ob Baufirmen die vertraglich festgelegte 6-Tage-Woche sowie Nachtarbeit auch tatsächlich durchführen. Das alles sowie immer mehr Verkehrsteilnehmer führen zum Verkehrsinfarkt.

 

Pendler wollen den Regierungswechsel in NRW

Daher hoffen viele Pendler aus der Region auf den Regierungswechsel bei den Landtagswahlen im Mai 2017. Denn geht es so weiter wie bislang, wird sich die Situation bei der jetzigen Verkehrspolitik erst in 15 Jahren wieder bessern. Dann erst rechnen Stauforscher mit weniger Baustellen. Viele Autofahrer wollen bis dahin nicht warten: Für Sie ist die Wahl einer verkehrskompetenten CDU-Regierung der bessere Weg.

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