CDU-Landtagsabgeordneter Klaus Voussem steht Rede und Antwort

Auf Einladung des CDU-Landtagsabgeordneten Klaus Voussem waren die Auszubildenden der Euskirchener Kreisverwaltung kürzlich zu Gast im Düsseldorfer Landtag.

Foto (Thomas Eusterfeldhaus / Landtagsbüro Klaus Voussem MdL):Klaus Voussem (vorne) begrüßt die Auszubildenden des Euskirchener Kreisverwaltung im Düsseldorfer Parlamentsgebäude am Rhein

Während ihres Aufenthalts im Parlamentsgebäude am Rhein erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen interessanten Einblick in die Abläufe des Parlamentsbetriebes und den Arbeitsalltag eines Landtagsabgeordneten. Nach einer Einführung in die Tagesordnung der an diesem Tag stattfindenden Plenarsitzung und der anschließenden Erkundung des Besucherzentrums im Landtag nahmen die Gäste aus dem Kreis Euskirchen auf der Besuchertribüne im Plenarsaal Platz und konnten von dort aus die laufende Debatte live verfolgen.
Mit den Eindrücken aus dem Plenarsaal ging es für die Auszubildenden dann in ein Gespräch mit ihrem Landtagsabgeordneten Klaus Voussem, der sich eine Stunde Zeit nahm, um mit seinen Gästen über verschiedene aktuellen Themen zu diskutieren. Besonders wichtig war den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Verkehrspolitik in Nordrhein-Westfalen.
In seiner Funktion als verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion nahm Voussem ausführlich Stellung dazu: „NRW ist inzwischen Stauland Nummer Eins. Reiht man alle Fahrzeuge, die jedes Jahr auf unseren Straßen im Stau stehen aneinander, reicht die Strecke von der Erde bis zum Mond. Das ist das traurige Ergebnis rot-grüner Verkehrspolitik.“ Um dieses ständige Problem zu lösen, müsse das Land unter anderem viel mehr Geld in die Verkehrsinfrastruktur investieren. „Nach 7 Jahren Rot-Grün sind die Mittel für den Landesstraßenbau auf dem niedrigsten Stand angelangt, seit es darüber Aufzeichnungen gibt. Das muss sich dringend ändern. Ferner müssen wir die Mittel, die der Bund im Rahmen des neuen Bundesverkehrswegeplans zur Verfügung stellt, für den Ausbau unserer Bundesfernstraßen nutzen. Für uns in der Eifel ist natürlich der Lückenschluss der Autobahn 1 von besonderer Bedeutung. Diesen Lückenschluss müssen wir so schnell wie möglich im Interesse der betroffenen Menschen realisieren“, so Klaus Voussem.
Weitere Themen der Diskussion waren der Unterrichtsausfall an den Schulen im Kreis Euskirchen, die dringend erforderliche Verbesserung der Polizeipräsenz sowie die teilweise schlechte Finanzausstattung der Städte und Gemeinden im kreisangehörigen Raum.